Schule

Schulsozialarbeit

Die SPD Hövelhof hat sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und in Gesprächen mit den hiesigen Schulverantwortlichen festgestellt, dass Schulsozialarbeit an allen Schulen in Hövelhof wünschenswert sei. Deshalb werden wir diese auf alle Schulen ausweiten. 

Schulzentrum Hövelhof

Es stellt sich die Frage, inwieweit die in Hövelhof praktizierte Schulpolitik noch zeitgemäß und zukunftsorientiert ist. Die immer wieder von Eltern zum Ausdruck gebrachte Kritik an der Hövelhofer Schulpolitik zeigt die Unzufriedenheit. Die Schüler sind es, die von der fragwürdigen Schulpolitik betroffen sind.

Es zeigt sich immer wieder, dass die übergroße Mehrheit im Gemeinderat Entscheidungen trifft, die sich nicht wirklich am Bürgerwillen orientieren, wie das Beispiel Schule zeigt:

  • Der Schulentwicklungsplan zeigt deutlich auf, dass die Hauptschule auf absehbare Zeit die notwendigen Schülerzahlen nicht mehr erreichen wird, um eigenständig bestehen zu können. Die Hauptschule kann schon jetzt nach Aussage des Entwicklungsplans nur durch Aufnahme ortsfremder Schüler weitergeführt werden. Die Schulleitung hat dieses Problem erkannt und sich konzeptionell auf Schüler mit besonderem Förderbedarf (Inklusionsschüler) ausgerichtet, um die Zukunft der Hauptschule zu sichern. Dies widerspricht eindeutig der vom Gesetz angedachten Idee der Inklusion.

    Es stellt sich die Frage, was aus der Hauptschule wird, wenn die Anzahl der Hövelhofer Grundschüler weiter sinkt? Wo gehen dann die zukünftigen Hövelhofer Schüler mit Hauptschulempfehlung hin? Die Nachbarkommunen haben diese Fragen für ihre Schüler bereits beantwortet. Nur die in der Verantwortung Stehenden haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.

  • Gemäß der derzeitigen Schulpolitik in Hövelhof sind Eltern, die ihren Kindern einen wählbaren und flexiblen Schulverlauf ermöglichen wollen, genötigt, ihre Kinder auf Schulen in benachbarten Kommunen anzumelden. Für die Schüler bedeutet das: raus aus dem sozialen Umfeld, geschlossene Freundschaften werden unterbunden, Probleme mit der Freizeitgestaltung in Vereinen und weite, zum Teil sehr beschwerliche Busfahrten müssen in Kauf genommen werden.

    Denn die Busverbindungen nach Delbrück, Paderborn, Verl und Schloß Holte Stukenbrock sind nicht gerade komfortabel.

  • Es stellt sich die Frage, warum die CDU-Mehrheit im Gemeinderat die Eltern nicht über mögliche Schulformen [Link oder Fußnote zu der Seite des Ministeriums] in Hövelhof nicht informieren und befragen möchte. So kann man zur Feststellung

kommen, dass seitens der Hövelhofer CDU eine zukunftsorientierte Schulentwicklung durch Ignoranz blockiert wird.

Die SPD will sich vorrangig dafür einsetzten, dass das Wohl der SchülerInnen in unserer Gemeinde im Vordergrund steht! Der Elternwille ist entscheidend!